Rethymno: Über 95.000 Hektar zu Asche in einem Jahrzehnt
Eine Analyse von Satellitenbildern durch das Nationale Observatorium Athen berechnet mehr als 95.000 Hektar verbrannte Flächen in Rethymno im Zeitraum 2017-2026. Der größte Anteil von etwa 77.500 Hektar war in der Gemeinde Agios Vasileios.
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Eine Analyse von Satellitenbildern durch das Nationale Observatorium Athen zeigt, dass mehr als 95.000 Hektar in Rethymno während des Zeitraums 2017-2026 verbrannten. Der größte Anteil von etwa 77.500 Hektar war in der Gemeinde Agios Vasileios, während der Rest auf andere Bereiche des Bezirks verteilt wurde. Die Daten stammen aus Satellitenbildern hoher Auflösung und wissenschaftlicher Analyse.
Die Methodik der Studie basierte auf Orbitalstellitendaten und Datenverarbeitung von Copernicus, dem europäischen Erdbeobachtungssystem. Die Analyse vergleicht Bilder vor und nach Brandfällen, um eine genaue Berechnung der verbrannten Flächen zu ermöglichen. Die Berechnung von 95.000 Hektar entspricht etwa 9.500 Hektar.
Während des Jahrzehnts 2017-2026 erlebte Rethymno häufige Brände, besonders in den Sommermonaten. Die Gemeinde Agios Vasileios in der bergigen Region des Bezirks war das Hauptgebiet der Brände aufgrund von natürlicher Vegetation und klimatischen Bedingungen. Viele Brände waren großflächig und schwer zu löschen, besonders die periodischen Vorfälle in den Sommern 2018 und 2023.
Verbrannte Flächen bleiben auf Satellitenbildern gut sichtbar, da die dunkle Masse des verbrannten Materials eine distinct spektrale Signatur erzeugt. Forscher des Observatoriums differenzierten verbrannte Gebiete in Kategorien nach Brenndauer, um zu bestimmen, welches Feuer für jeden Bereich verantwortlich war. Die zeitliche Dimension der Satellitenüberwachung ermöglicht die Historisierung des Brandrisikos.
Die Folgen der Wald- und Weidezerstörung beschränken sich nicht auf den Biodiversitätsverlust. Verbrannte Böden werden anfällig für Erosion, besonders bei Winterregen, mit dem Ergebnis von Bodenmassenverlust und Wasserpollution. Aufforstung und natürliche Ökosystemgenesung werden Jahrzehnte dauern.
Das Nationale Observatorium Athen setzt die Satellitenüberwachung mit lokalen Bränden in Echtzeit fort. Daten speisen nationale und lokale Umweltschutzsbehörden, damit sie Wiederherstellungs- und Präventionsmaßnahmen planen können. Jedoch bleiben Vorhersagen für zukünftiges Brandrisiko besorgniserregend, mit dem Klima, das der Genesung feindseligwird.
Das Lesen dieser Daten ist nicht nur eine statistisches Übung, sondern eine Anerkennung der Situation, der sich Rethymno und ganz Kreta gegenübersieht. Mehr Ressourcen für Prävention, schnellere Reaktion und Aufforstung sind notwendig. Die Satellitentechnologie wird weiterhin objektive Darstellung der Umweltkosten liefern, die die Region zahlt.
Πηγές
- Πρωτογενείς πηγέςΠάνω από 95.000 στρέμματα έγιναν στάχτη στο Ρέθυμνο σε μια δεκαετία — IraklioNews · δημοσιεύθηκε 2026-08-11 · ανακτήθηκε 2026-08-11Τι αναφέρει: Τα μεγέθη των καμένων εκτάσεων στο Ρέθυμνο και στον Δήμο Αγίου Βασιλείου, καθώς και η μεθοδολογία και οι ερευνητές της ανάλυσης.