Westmakedonien: Vertrag für Asphaltarbeiten
Ein Vertrag über 434.845,21 Euro für sofortige Asphaltarbeiten am staatlichen Straßennetz in der Zuständigkeit der Region Westmakedonien wurde am Dienstag, dem 18. August, unterzeichnet.
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Der Regionalgouverneur von Westmakedonien Giorgos Amanatidis hat am Dienstag, dem 18. August, im Beisein des stellvertretenden Regionalgouverneurs Lazaros Gkerechte den Vertrag für das Vorhaben „Sofortige Asphaltarbeiten am Ε.Ο.Δ. der Π.Δ.Μ. 2026-2027“ unterzeichnet. Der Haushalt des Vorhabens beläuft sich auf 434.845,21 Euro, seine Laufzeit ist mit vierundzwanzig Monaten ab dem Tag der Unterzeichnung festgelegt, deckt also zwei vollständige Winterperioden ab. Gegenstand des Vertrags ist die Behebung von Fahrbahnschäden auf Abschnitten des staatlichen Straßennetzes, die in die Zuständigkeit der Region fallen. Die Finanzierung stammt aus dem Entwicklungsprogramm der Region Westmakedonien 2021-2025, konkret aus der Achse Straßenverkehrssicherheit.
Die Bezeichnung der Arbeiten als sofortige beschreibt einen bestimmten Typ von Instandhaltungsauftrag. Es handelt sich um Rahmenverträge, die nicht von vornherein alle Einsatzstellen festlegen, sondern der technischen Dienststelle erlauben, dort eine Instandsetzung anzuordnen, wo ein Schaden festgestellt wird, ohne dass für jeden Abschnitt ein neues Vergabeverfahren nötig wäre. Diese Form wird für Schlaglöcher, Setzungen, Fugenschäden und örtliche Ausbesserungen genutzt, die vor allem nach dem Winter auftreten, wenn Frost und Wasser die Asphaltdecke unterspülen. Die Zuordnung des Vorhabens zur Achse Straßenverkehrssicherheit statt zu einer Infrastrukturachse spiegelt genau diese Logik wider: Die Instandhaltung wird als Maßnahme zur Unfallvorbeugung behandelt und nicht als Bauvorhaben.
Für Westmakedonien hat der Zustand des Straßennetzes besonderes Gewicht. Es ist die Region mit den höchstgelegenen bewohnten Gebieten des Landes und mit lang anhaltenden Frost- und Schneeverhältnissen, die den Verschleiß der Fahrbahn beschleunigen. Das Netz verbindet verstreute Bergdörfer mit den städtischen Zentren von Kozani, Ptolemaida, Florina, Grevena und Kastoria und ist für viele Gemeinden der einzige Zugangsweg zu Gesundheits- und Bildungseinrichtungen. Zugleich durchläuft die Gegend nach dem Ausstieg aus der Braunkohle eine Übergangsphase, in der die Qualität der Infrastruktur unmittelbar mit der Möglichkeit zusammenhängt, neue Tätigkeiten anzuziehen.
Mit der Unterzeichnung des Vertrags beginnt die Frist von vierundzwanzig Monaten, innerhalb derer der Auftragnehmer die Anordnungen der Dienststelle auszuführen hat. Eine Liste der Straßenabschnitte, die zuerst an der Reihe sind, wurde ebenso wenig bekannt gegeben wie ein Zeitplan nach Bezirken – Angaben, die sich bei Verträgen dieser Art nach und nach aus den Erhebungen der technischen Dienste ergeben. Die Höhe des Haushalts ordnet das Vorhaben der laufenden Instandhaltung zu und nicht dem vollständigen Neubau von Achsen, der ein Vielfaches an Mitteln erfordert. Das ΠΠΑ, aus dem die Finanzierung stammt, ist der nationale Teil der Entwicklungsplanung und finanziert Vorhaben, die nicht unter die kofinanzierten europäischen Programme fallen. Mehr im Bereich Verkehr und im Bereich Wirtschaft.
Πηγές
- Πρωτογενείς πηγέςΥπογραφή σύμβασης «Άμεσες Ασφαλτικές Παρεμβάσεις στο Ε.Ο.Δ. της Π.Δ.Μ. 2026-2027» — kozan.gr · δημοσιεύθηκε 2026-08-18 · ανακτήθηκε 2026-08-18