Sifnos: Sachverständige an der Absturzstelle
Fünf Sachverständige der Griechischen Polizei und der ΕΟΔΑΣΑΑΜ begannen am Mittwoch, 19. August, mit Begehungen in Exampela auf Sifnos, während die drei Leichname in den rechtsmedizinischen Dienst von Piräus überführt werden.
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Fünf Sachverständige haben am Morgen des Mittwochs, 19. August, mit Begehungen an der Stelle begonnen, an der ein Hubschrauber vom Typ Bell 206 in der Nähe des Hubschrauberlandeplatzes von Sifnos im Gebiet Exampela abgestürzt ist. Es handelt sich um drei Angehörige der Direktion zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität der Griechischen Polizei und zwei Vertreter der Nationalen Behörde für die Untersuchung von Flug- und Eisenbahnunfällen (ΕΟΔΑΣΑΑΜ). Bei dem Unglück kamen drei Menschen ums Leben: der 55-jährige griechische Pilot und ein britisches Paar im Alter von 31 und 30 Jahren, das sich für die Flitterwochen auf der Insel aufhielt. Die Stelle bleibt abgesperrt und wird von Polizeikräften bewacht, die von Naxos verlegt wurden; an den Ermittlungen beteiligt ist auch ein Team der kriminaltechnischen Abteilung von Syros. Der Vorfall war seit Montag bekannt, als drei Menschen ums Leben kamen.
Die drei Leichname werden heute auf Anordnung der Staatsanwaltschaft und in Verantwortung der Feuerwehr zur Obduktion in den rechtsmedizinischen Dienst von Piräus überführt. In Athen befinden sich bereits Angehörige der beiden Briten für das Identifizierungsverfahren, auch die britische Botschaft wurde informiert. Die rechtsmedizinische Untersuchung ist jene Phase, die zeigen wird, ob der Tod des Piloten ausschließlich durch den Absturz eintrat oder ob ein anderes Ereignis vorausging – ein Umstand, der bei der Klärung der Ursachen ins Gewicht fällt. Bislang haben der Verantwortliche des Hubschrauberlandeplatzes von Sifnos, der schilderte, er habe den Hubschrauber vor dem Absturz an Höhe verlieren und sich drehen sehen, sowie Mitarbeiter des Lufttaxi-Unternehmens, dem das Fluggerät gehörte, ausgesagt. Zusätzliche Angaben wurden vom Nationalen Wetterdienst, von der Feuerwehr und von der Arbeitsaufsicht angefordert.
Den Berichten zufolge prüfen die Behörden zwei Hauptszenarien: einen mechanischen Defekt am Heckrotor des Hubschraubers oder einen medizinischen Zwischenfall des Piloten während des Fluges. In diesem Zusammenhang gab die Zivilluftfahrtbehörde eine dringende Anweisung heraus, die Kontrollen am Heckrotor aller Hubschrauber vom Typ Bell 206 vor jedem Flug vorsieht. Diese Entwicklung ist für die kleinen Kykladeninseln unmittelbar von Bedeutung, wo Lufttaxi-Hubschrauber Verbindungen abdecken, die nicht von Linienflügen bedient werden, und häufig auch für Notfalltransporte eingesetzt werden. Sifnos verfügt über keinen Flughafen und ist per Fähre mit Piräus und den Nachbarinseln verbunden, während der Hubschrauberlandeplatz vor allem privaten Flügen und medizinischen Verlegungen dient.
Die Untersuchung auf der Insel wird voraussichtlich mindestens drei weitere Tage dauern. Nach Abschluss der Begehungen werden die Trümmer zur eingehenden Untersuchung an einen sicheren Ort gebracht, um den Zustand der kritischen mechanischen Teile festzustellen. In dem Fall wurde bereits von den Hafen- und Polizeibehörden eine Strafakte angelegt, die durch die Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchung und der technischen Aufklärung ergänzt wird. Die ΕΟΔΑΣΑΑΜ führt eine gesonderte Untersuchung administrativen Charakters durch, die keine Verantwortlichkeiten zuweist, sondern auf die Ermittlung der Ursachen und die Formulierung von Sicherheitsempfehlungen zielt. Ein Zeitplan für den Abschluss der Berichte wurde nicht mitgeteilt, und es ist auch nicht bekannt geworden, ob Strafverfolgung eingeleitet wird.
Πηγές
Πρωτογενείς πηγές
- Σίφνος: Στην Αθήνα οι σοροί για ιατροδικαστική εξέταση — Τα Νέα · δημοσιεύθηκε 2026-08-19 · ανακτήθηκε 2026-08-19
Μέσα ενημέρωσης
- Σίφνος: Ξεκίνησαν τις αυτοψίες οι εμπειρογνώμονες της ΕΛ.ΑΣ και του ΕΟΔΑΣΑΑΜ — HuffPost Greece · δημοσιεύθηκε 2026-08-19 · ανακτήθηκε 2026-08-19