Serifos: Segelboot mit gebrochenem Mast und fünf Personen an Bord
Ein Segelboot mit fünf ausländischen Passagieren geriet am Mittwochnachmittag, dem 5. August, nordöstlich von Serifos in Schwierigkeiten, nachdem der Mast gebrochen war. Das Boot ankerte sicher in der Bucht von Livadi, alle Insassen waren wohlauf.
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Die Hafenbehörde von Serifos schlug am Mittwochnachmittag, dem 5. August, Alarm, nachdem sie eine Meldung über ein in Schwierigkeiten geratenes Segelboot erhalten hatte. An Bord befanden sich fünf ausländische Staatsangehörige, die nach einem Mastbruch in eine Notlage gerieten. Der Vorfall ereignete sich im Seegebiet vor Kap Angouri, nordöstlich von Serifos, an einer Stelle, die den zu dieser Zeit in der Region herrschenden Winden ausgesetzt war.
Nach veröffentlichten Angaben befanden sich unter den Insassen ein polnischer Staatsangehöriger und drei deutsche Staatsangehörige. Die Staatsangehörigkeit der fünften Person an Bord wurde nicht mitgeteilt. Der Schaden betraf den Mast des Bootes, ein Element, das die Manövrierfähigkeit eines Segelbootes und seine Fähigkeit, Kurs zu halten, unmittelbar einschränkt, insbesondere bei starkem Wind auf offener See.
Zur Hilfeleistung eilten ein Patrouillenboot der Küstenwache sowie ein aus Syros ausgelaufenes Fischerboot zum Einsatzort. Das Segelboot ankerte schließlich sicher in der Bucht von Livadi auf Serifos. Wie berichtet wurde, waren alle Insassen wohlauf, während weder im Bereich des Vorfalls noch am endgültigen Ankerplatz eine Meeresverschmutzung festgestellt wurde.
Die Vorermittlungen zu dem Vorfall führt die Hafenbehörde von Serifos, die dem Boot ein Auslaufverbot erteilt hat. Das Verbot gilt, bis der Schaden behoben ist und ein Seetüchtigkeitszertifikat der Klassifikationsgesellschaft vorgelegt wird. Es handelt sich um ein Standardverfahren in solchen Fällen, das sicherstellt, dass ein Boot nicht wieder in See sticht, bevor bestätigt ist, dass es sicher fahren kann.
Mastbrüche bei starkem Meltemi zählen im August zu den häufigsten Ursachen für Notrufe an die Hafenbehörden der Kykladen. Das Gebiet verzeichnet in dieser Zeit eine große Zahl an Freizeitbooten, während die Entfernungen zwischen den Inseln dazu führen, dass ein Boot mit eingeschränkter Manövrierfähigkeit schnell in eine Notlage geraten kann. Für kleine Inseln wie Serifos hängt die Reaktionsgeschwindigkeit auch von der Verfügbarkeit anderer Boote in der Region ab.
Die Tatsache, dass an dem Einsatz auch ein Fischerboot aus Syros beteiligt war, zeigt den Beitrag, den private Boote in solchen Fällen leisten. Es wurde nicht bekannt gegeben, wie lange der Einsatz insgesamt dauerte, noch wie groß der Schaden am Segelboot genau war. Ebenfalls wurden keine Angaben dazu veröffentlicht, ob das Boot zu einem bestimmten Ziel unterwegs war, als der Schaden auftrat.
Die Vorermittlungen der Hafenbehörde von Serifos laufen noch, ihre Ergebnisse wurden nicht bekannt gegeben. Das Boot bleibt in Livadi festgehalten, bis die Reparaturen abgeschlossen sind und das erforderliche Zertifikat vorgelegt wird. Für die Behebung des Schadens wurde kein Zeitrahmen genannt, da dies von der Verfügbarkeit von Ersatzteilen und einer Werkstatt abhängt – ein Umstand, der auf den kleineren Inseln der Kykladen Zeit in Anspruch nehmen kann.
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- Πρωτογενείς πηγέςΠεριπέτεια για πέντε επιβάτες ιστιοφόρου ανοιχτά της Σερίφου — Κοινή Γνώμη · δημοσιεύθηκε 2026-08-06 · ανακτήθηκε 2026-08-07Τι αναφέρει: Το περιστατικό, η επέμβαση των σκαφών και τα μέτρα του Λιμενικού Σταθμού Σερίφου.