Voula: 39-jähriger Motorradfahrer klinisch tot
Der 39-jährige Motorradfahrer, der auf der Karamanlis-Allee in Voula schwer verletzt wurde, ist für klinisch tot erklärt worden, wie am Mittwoch, 19. August, veröffentlichte Informationen ergaben.
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Für klinisch tot erklärt wurde der 39-jährige Motorradfahrer, der am Abend des Dienstags, 18. August, in Voula schwer verletzt worden war, wie aus Informationen hervorgeht, die das Nachrichtenmedium Lawandorder.gr am Mittwoch, 19. August, veröffentlichte. Der Verkehrsunfall hatte sich auf der Karamanlis-Allee ereignet, in Fahrtrichtung von Piräus nach Vari, auf Höhe des ΠΙΚΠΑ von Voula. Nach dem, was von den Behörden bekannt geworden ist, setzte der Fahrer eines Taxis zum Wenden an und erfasste den Motorradfahrer, der sich vorschriftsmäßig in Fahrtrichtung Glyfada bewegte. Der 39-Jährige wurde mit einem Rettungswagen des ΕΚΑΒ in das Asklipieio-Krankenhaus von Voula gebracht, wo er von Anfang an in ernstem Zustand behandelt wurde.
Denselben Informationen zufolge geben zuständige Quellen an, dass das Verfahren der Organspende eingeleitet werden soll. Der klinische Tod, also das unumkehrbare Erlöschen der Hirnfunktion, wird in Griechenland von einer besonderen dreiköpfigen Ärztekommission in einem festgelegten, standardisierten Verfahren festgestellt und ist der einzige Zustand, unter dem die Entnahme von Organen bei einem verstorbenen Spender zulässig ist. Die Entscheidung setzt die Zustimmung der Familie voraus, sofern der Verstorbene seinen Willen nicht ausdrücklich im Nationalen Spenderregister erklärt hatte. Die Gesundheitsbehörden haben zu diesem Vorfall keine Mitteilung abgegeben. Die Nationale Transplantationsorganisation koordiniert das Verfahren und bestimmt die Zuteilung der Transplantate anhand der Warteliste und medizinischer Kompatibilitätskriterien.
Der Taxifahrer wurde unmittelbar nach dem Vorfall festgenommen, und gegen ihn wurde eine Strafakte wegen fahrlässiger Körperverletzung und gefährlichen Fahrens angelegt. Nach den bisherigen Angaben fiel der Alkoholtest, dem er unterzogen wurde, negativ aus. Der Festgenommene gilt als unschuldig, bis die Justiz über ihn entscheidet; sollte der Tod des 39-Jährigen bestätigt werden, dürfte sich der Vorwurf in fahrlässige Tötung ändern. Das verbotene Wendemanöver auf einer Schnellverkehrsallee zählt zu den häufigsten Ursachen schwerer Unfälle mit Zweiradfahrern, da das wendende Fahrzeug unvermittelt die gesamte Breite des Fahrstreifens einnimmt.
Die Karamanlis-Allee, auch als Küstenstraße bekannt, ist eine der am stärksten belasteten Achsen Attikas, mit hohen Geschwindigkeiten und dichtem Zweiradverkehr rund um die Uhr in den Sommermonaten. In derselben Fahrtrichtung und in geringer Entfernung war kürzlich auch eine weitere Strafakte wegen eines verbotenen Wendemanövers auf der Allee Athen–Sounio verzeichnet worden. Der ursprüngliche Vorfall war bekannt geworden als Zusammenstoß eines Motorradfahrers mit einem wendenden Taxi. Die Behörden haben weder den Befund der Verkehrspolizei mitgeteilt noch, ob es Zeugen oder Kameramaterial gibt, das den Vorfall festhält. Zweiradfahrer gehören im Straßennetz Attikas beständig zu den verletzlichsten Gruppen von Verkehrsteilnehmern, da sie keine schützende Karosserie haben und selbst bei Zusammenstößen mit geringer Geschwindigkeit schwer verletzt werden.
Πηγές
- Πρωτογενείς πηγέςΒούλα: Κλινικά νεκρός ο 39χρονος μοτοσικλετιστής που παρασύρθηκε από ταξί — Lawandorder.gr · δημοσιεύθηκε 2026-08-19 · ανακτήθηκε 2026-08-19