Griechische Polizei (ELAS): Warnung vor Betrug mit SMS der Verkehrspolizei
Die griechische Polizei hat eine neue Warnung vor einem ausgeklügelten elektronischen Betrug herausgegeben: SMS-Nachrichten, die angebliche Verkehrsverstöße betreffen und auf eine gefälschte Website mit einem Angebot von 50 Prozent Rabatt verweisen.
Deutsch Maschinell aus dem Griechischen übersetzt · Griechisches Original lesen
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Am 11. August 2026 gab das Präsidium der griechischen Polizei eine neue Warnung vor einer ausgeklügelten Form elektronischen Betrugs heraus. Der Betrug betrifft Nachrichten über angebliche Verkehrsverstöße. Die Täter versenden kurze Textnachrichten, die auf eine besonders authentisch wirkende gefälschte Website verweisen. Die Methode gehört zur Kategorie des elektronischen Phishings. Ziel ist der Diebstahl von Bankdaten.
Die gefälschte Seite zeigt detaillierte, aber falsche Angaben zum Verstoß. Sie enthält die Geschwindigkeit des Fahrzeugs, das Tempolimit, das Datum des Verstoßes, die Punktzahl und den Geldbetrag der Strafe. Die Darstellung dieser Angaben verleiht Glaubwürdigkeit und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Empfänger überzeugt wird. Die Methode beruht auf dem psychologischen Druck, den der Verweis auf eine offizielle Behörde erzeugt. Viele Nutzer haben keine Zeit, die Adresse der Website zu überprüfen.
Das entscheidende neue Element dieser Variante ist das angebliche Angebot von 50 Prozent Rabatt auf das Bußgeld, sofern dieses innerhalb einer bestimmten Frist bezahlt wird. Der künstlich erzeugte Zeitdruck soll dazu führen, dass der Bürger seine Bankdaten übereilt eingibt. Diese Taktik ist bekannt und wird systematisch bei Betrugsfällen dieser Art eingesetzt. Die Kombination aus Angst und vermeintlicher Gelegenheit schwächt die kritische Haltung des Empfängers. Die griechische Polizei weist ausdrücklich auf dieses Merkmal hin.
Manche Nachrichten geben vor, vom Portal gov.gr zu stammen. Die griechische Polizei stellt ausdrücklich klar, dass gov.gr keine Links zur Zahlung von Verkehrsstrafen per SMS versendet. Diese Seiten stehen in keinerlei Verbindung zur griechischen Polizei, zu gov.gr oder zu einer anderen Behörde. Die Fälschung des Absendernamens bei SMS-Nachrichten ist technisch möglich. Aus diesem Grund stellt der Absendername keine Garantie für Echtheit dar.
Die von der Polizei erteilten Anweisungen sind konkret. Bürgerinnen und Bürger werden aufgerufen, nicht auf den Link zu klicken, keine persönlichen Daten einzugeben und keine Bankkarten- oder Online-Banking-Daten preiszugeben. Empfohlen wird die sofortige Löschung der verdächtigen Nachricht. Der Bürger sollte die offizielle Website selbst aufrufen und nicht über einen Link in einer Nachricht. Die Überprüfung eines etwaigen Verstoßes erfolgt über die offiziellen Kanäle.
Die Polizei warnt zudem, dass eine gepflegte Gestaltung oder das Fehlen von Rechtschreibfehlern nicht mehr bedeutet, dass eine Nachricht echt ist. Moderne Betrugsmaschen nutzen Werkzeuge, die fehlerfreien Text und überzeugende Seiten erzeugen. Wer bereits Bankdaten eingegeben oder bezahlt hat, wird aufgerufen, sich umgehend mit seiner Bank und den zuständigen Polizeibehörden in Verbindung zu setzen. Die Schnelligkeit der Reaktion ist entscheidend für die Rückgewinnung des Geldes. Die entsprechenden Anzeigen werden bei der Direktion für Cyberkriminalität eingereicht.
Die Warnung fällt mit der Zeit der sommerlichen Reisewelle zusammen, in der auch die tatsächlichen Verkehrsverstöße zunehmen. Parallel gilt ein spezieller Plan mit verstärkten Maßnahmen der Verkehrspolizei für das gesamte Straßennetz. Ähnliche Betrugsfälle unter dem Vorwand einer „Stromleitungsstörung” wurden zulasten älterer Menschen registriert, wie im Fall mit einer Beute von 200.000 Euro in Voula. Mehr aus Griechenland auf der Seite Griechenland. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, auch ihre älteren Angehörigen zu informieren.
Πηγές
- Πρωτογενείς πηγέςΝέα απάτη με SMS για δήθεν κλήσεις της Τροχαίας – Προειδοποίηση της ΕΛ.ΑΣ. — TrikalaVoice · δημοσιεύθηκε 2026-08-12 · ανακτήθηκε 2026-08-13