Kykladen: 2,8 Mio. Euro fuer 13 Gemeinden fuer Entsalzung
Per Beschluss von Innenminister Theodoros Livanios werden 5.000.000 Euro an Gemeinden im Land verteilt, ausschliesslich fuer Betriebskosten von Entsalzungsanlagen. An die Kykladen gehen 2.801.569,75 Euro, mehr als 56 Prozent der Gesamtsumme.
Deutsch Maschinell aus dem Griechischen übersetzt · Griechisches Original lesen
Greek local news in your inbox, every morning.Subscribe free →
Ein Betrag von 5.000.000 Euro wird an Gemeinden im ganzen Land ausschliesslich fuer Betriebskosten von Entsalzungsanlagen verteilt, per Beschluss des Innenministers Theodoros Livanios. Laut der veroeffentlichten Verteilung erhalten dreizehn Gemeinden der Kykladen insgesamt 2.801.569,75 Euro, ein Betrag, der mehr als 56 Prozent der Gesamtsumme entspricht. Die Betraege betreffen Betriebskosten, also vor allem Strom, Wartung und Verbrauchsmaterial der Anlagen, und nicht den Bau neuer Einrichtungen. Die Konzentration von mehr als der Haelfte der Mittel auf eine einzige Inselgruppe zeigt, wie stark die Kykladen von der kuenstlichen Trinkwassererzeugung abhaengen.
Der groesste Anteil geht an Thira, mit 593.082,18 Euro. Es folgen Syros-Ermoupoli mit 496.677,32 Euro und Naxos und Kleine Kykladen mit 443.925,27 Euro. Auf Mykonos entfallen 257.215,21 Euro, auf Paros 249.770,70 Euro, auf Tinos 171.839,05 Euro, auf Milos 142.992,71 Euro und auf Ios 106.128,71 Euro. Kleinere Betraege erhalten Sifnos mit 103.561,05 Euro, Amorgos mit 83.812,21 Euro, Kythnos mit 56.482,14 Euro, Antiparos mit 51.776,21 Euro und Folegandros mit 44.306,99 Euro. Die Rangfolge orientiert sich im Grossen und Ganzen an der Groesse des touristischen Aufkommens jeder Insel, wobei die ersten drei mehr als die Haelfte des kykladischen Betrags aufnehmen.
Fuer die Inseln der Kykladen ist die Entsalzung keine ergaenzende Loesung, sondern in vielen Faellen die wichtigste Trinkwasserquelle im Sommer, wenn sich die Bevoelkerung vervielfacht und die natuerlichen Quellen nicht ausreichen. Die Betriebskosten belasten die Gemeindehaushalte gerade in den Monaten mit dem hoechsten Verbrauch, weshalb sich die Verteilung auf laufende und nicht auf Investitionsausgaben bezieht. Das Ausmass des Themas zeigt sich am Bild der letzten Monate: Auf Amorgos wurden Entsalzungsanlagen in Katapola eingeweiht, waehrend die Gemeinde Antiparos Tipps zum Wassersparen an Bewohner und Besucher veroeffentlicht hatte. Fruher im Sommer war bereits eine Verteilung von 3,27 Millionen Euro an 19 Gemeinden der Region angekuendigt worden.
Die hier angegebenen Daten stammen aus der veroeffentlichten Verteilung, so wie sie von Kykladiki wiedergegeben wurde, und wurden nicht durch eine zweite Quelle gegengeprueft. Zum Zeitpunkt der Textabfassung wurde die Veroeffentlichungsnummer des Beschlusses in Diavgeia nicht gefunden, um die einzelnen Anteile pro Gemeinde direkt am Originaldokument pruefen zu koennen. Der naechste Schritt ist die Zuweisung der Betraege an die berechtigten Gemeinden und ihre Verbuchung unter den entsprechenden Haushaltscodes, damit sie innerhalb des laufenden Haushaltsjahres verwendet werden koennen. Ob die Betraege die tatsaechlichen jaehrlichen Betriebskosten jeder Anlage decken, geht aus der verfuegbaren Mitteilung nicht hervor, ebenso wenig wird angegeben, nach welchen Kriterien der Anteil jeder Gemeinde berechnet wurde.
Πηγές
- Πρωτογενείς πηγέςΠάνω από 2,8 εκατ. ευρώ στις Κυκλάδες για τη λειτουργία μονάδων αφαλάτωσης — Κυκλαδική · δημοσιεύθηκε 2026-08-24 · ανακτήθηκε 2026-08-25